Neues aus Marzahn: Besuch der Frauensporthalle Berlin

Heute habe ich die Frauensporthalle Berlin besucht, die sich im Freizeitforum Marzahn befindet. Es ist ein Ort, der Frauen und Mädchen im Sport ausdrücklich fördert und ein vielfältiges Kursangebot für Jung und Alt anbietet, von Eltern-Kind-Turnen bis SeniorInnengymnastik. Am Wochenende sind auch Männer willkommen.

Die Frauensporthalle wurde als Modellprojekt eröffnet, um ein Sportangebot zu bieten, das den Bedürfnissen von Mädchen und Frauen jeden Alters entspricht. Denn noch sind sie in Sportvereinen unterrepräsentiert. Auch auf Landesebene gibt es zahlreiche Maßnahmen, die Teilhabe aller Menschen am Sport zu verbessern und Zugang zu attraktiven Sportangeboten zu bieten.

Der Trägerverein der Frauensporthalle, Fit & Fun Marzahn e. V., hat mittlerweile 1000 zahlende Mitglieder und erreicht 1500 Menschen, die hier regelmäßig Sport treiben. Dazu kommen die Kinder, die an den Kursen teilnehmen. Die Beiträge sind sozial verträglich gestaltet. 

Ich begrüße dieses Angebot sehr, das eine echte Erfolgsgeschichte ist. Im persönlichen Gespräch mit dem Team der Frauensporthalle, einigen Mitgliedern und Claudia Zinke, Vizepräsidentin des Landessportbunds, ging es um die wichtige sportliche und soziale Bedeutung der Frauensporthalle hier bei uns im Bezirk und auch die Notwendigkeit der zukünftigen Förderung. Ein Mitglied beschrieb den Verein als „große Familie“, was mir einmal mehr verdeutlicht, wie wichtig das Engagement im Sportverein und seine Angebote sind. Umso entscheidender ist es, die Teilhabe gerade von Frauen und Mädchen im Sport noch weiter zu erhöhen.