Vom 23. bis 25. Januar fand die Klausurtagung der SPD-Fraktion
des Abgeordnetenhauses von Berlin in Rostock statt.
Wohnen ist Daseinsvorsorge
Wir haben unter anderem einen Antrag zu bezahlbarem Wohnen beschlossen. Denn leistbares Wohnen darf keine Luxusfrage sein. Es ist die soziale Schlüsselfrage unserer Zeit und eine zentrale Voraussetzung für Würde, Teilhabe, Gesundheit, Bildungschancen und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Berlin ist eine wachsende Stadt. Berlin ist eine Stadt der Arbeit und der Mietenden. Und Berlin ist eine Stadt, in der immer mehr Menschen trotz Arbeit, Ausbildung oder Rente nicht mehr sicher sein können, die eigene Wohnung zu halten oder überhaupt eine zu finden.
Die SPD-Fraktion bekennt sich zu einem klaren Grundsatz: Wohnen ist Daseinsvorsorge.
Folgende Schritte stehen jetzt an:
- Wohnraumsicherungsgesetz 2026: Vollzug stärken und Wohnraum
sichern - Erweiterung der Inhalte des Wohnraumsicherungsgesetzes im parlamentarischen Verfahren
- Maximale Ausschöpfung landesrechtlicher Kompetenzen: Artikel 15 Grundgesetz für eine soziale Wohnungsordnung
Seniorenpolitik als zentrale Aufgabe sozialer Gerechtigkeit
Ein weiterer Schwerpunkt: Ein gutes Leben im Alter ist eine zentrale Frage sozialer Gerechtigkeit. Als SPD-Fraktion verfolgen wir das Ziel einer solidarischen Gesellschaft, die allen Menschen unabhängig von ihrem Alter ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht.
Zu einer besseren Teilhabe alter Menschen gehören für uns:
- Digitale Befähigung – Niedrigschwellige Angebote für Senior*innen
- Bildung kennt kein Alter – Lebenslanges Lernen für Senior*innen stärken
- Versorgungssicherheit in Krisensituationen
- Seniorenmitwirkungsgesetz
- Einführung eines behördlichen Notfallregisters für pflegebedürftige Menschen
Gleichstellungspolitik und Parité
Das dritte große Thema unserer Klausurtagung: Gleichstellungspolitik. Mehr als die Hälfte unserer Gesellschaft ist weiblich. Einige gesellschaftliche Realitäten lösen einen
klaren politischen Handlungsauftrag aus: Frauen verdienen insgesamt noch immer deutlich weniger als Männer, sind insbesondere in Führungspositionen, einzelnen Berufsfeldern und den Parlamenten unterrepräsentiert und deutlich überproportional von häuslicher Gewalt betroffen.
Das wollen wir ändern und setzen uns ein für:
- Entgeltgleichheit – Gender Pay Gap schließen
- Ausbau des Gewaltschutzes
- Unterstützung von Alleinerziehenden
- Parité: Frauen sind mehr als die Hälfte der Bevölkerung, deshalb sollen Aufsichtsräte, Kontrollgremien und Jurys sowie Leitungspositionen in allen Bereichen, auch in der Berliner Kultur, im Einklang mit den Gleichstellungsgrundsätzen arbeiten und paritätisch besetzt werden.
















































